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WDVS

WDVS - Wärmedämmverbundsystem

Beim Wärmedämmverbundsystem handelt es sich um ein System, das in erster Linie bei der Außendämmung von Gebäuden zum Einsatz kommt. Hier werden miteinander abgestimmte Ebenen aus verschiedenen Baustoffen so eingesetzt, dass hier die Dämmung voll zur Wirkung kommt. Dieses System verhindert Wärmeverluste durch Abstrahlung, der Luftwechsel wird eingeschränkt und es kommt zu einer Vermeidung von Wasseransammlung innerhalb der Gebäudewand. Somit entsteht durch den Einsatz eines Wärmedämmverbundsystems eine erhebliche Energieeffizienz und führt zu Einsparungen von Heizkosten.

Die Funktionsweise und der Aufbau eines Wärmedämmverbundsystems

Der Hauptteil eines WDVS ist der zum Einsatz kommende Dämmstoff. Die verwendeten Materialarten sind sehr umfangreich. Dabei können neben der normalen Mineralwolle auch Holzfasern, Perlite, Mineralschäume, Kork, EPS, XPS oder PUR eingesetzt werden. Jeder der hier aufgeführten Dämmstoffe hat Vor- und Nachteile. So ist zum Beispiel EPS sehr preisgünstig, jedoch ist EPS auch brennbar. In den letzten Jahren haben sich bei diesem Einsatz immer mehr mineralische Stoffe, wie zum Beispiel Steinwolle verstärkt durchgesetzt. Solche mineralischen Stoffe sind nicht brennbar und weisen die höchste Brandschutzklasse auf (siehe auch hierzu DIN EN 13501-1).

Was den Aufbau eines solchen Wärmedämmverbundsystems anbelangt, so erfolgt die Befestigung des ausgewählten Dämmstoffes an der Außenwand. Diese Befestigung kann mit Hilfe einer mechanischen Befestigung (zum Beispiel eine Schiene), mit Klebern oder Dübel erfolgen. Das Kleben durch einen Klebemörtel ist hier die günstigste Lösung. Werden jedoch schwere Wärmedämmverbundsysteme verbbaut, reicht Kleber nicht aus. In einem solchen Fall wird auf Dübel zurückgegriffen werden.

Im nächsten Schritt wird der Dämmstoff mit einem Unterputz (Armierungsgewebe und Armierungsschicht) bearbeitet, welcher gegen Umwelteinflüsse schützt und ebenfalls zur Energieeffizienz beisteuert. Danach erfolgt die Anbringung der Schlussbeschichtung in Form eines Außenputzes. Diese Schlussbeschichtung kann auch aus Metall, Holz, Keramik oder Klinker bestehen. Dadurch entsteht dann ein System, das zum Sparen von Heizkosten bestens geeignet ist und somit eine hohe Energieeffizienz aufweist. Dies führt außerdem zur Wertsteigerung der Immobilie.

Die Dämmmaterialien und der verwendbare Putz im Detail

Die immer noch am häufigsten als Dämmmaterial zum Einsatz kommende Ausführung ist Polystyrol. Grund dafür sind die geringen Anschaffungskosten und schnelle Materialverarbeitung. Ebenso sind gute Dämmwerte vorhanden. Trotzdem ist Polystyrol aufgrund der vorhandenen ungünstigen Umweltwerte umstritten.

Aufgrund der oben erwähnten negativen Presse bei Polystyrol kommen als Dämmmaterial vermehrt teurere, jedoch nicht brennbare Mineralschaumplatten oder Mineralfaserplatten zum Einsatz. Alternativ werden auch zum Teil Naturdämmstoffe verarbeitet. Zum Beispiel werden hier Korkdämmplatten, Hanfdämmplatten, Schilf oder Zellulose (eine Verbindung mit verputzbaren Holzfaserplatten) verwendet.

Weitere wichtige Bestandteile des Wärmedämmverbundsystems sind der Außenputz und die Armierung, welche dann das Dämmmaterial vor der Witterung schützt. Der Vorteil bei dem mineralischen Putz gegenüber Silikonharz- oder Kunstharzputzen ist, dass diese diffusionsoffen sind.

Bei der Armierungsmasse kann, je nach dem ausgewählten Putz, zwischen kunstharzvergüteter oder mineralisch gebundener Armierungsmasse ausgewählt werden.

Bei den vollmineralischen Gesamt-Systemen bestehen Dämmplatten, Klebemörtel, der Oberputz und der Armierungsmörtel größtenteils aus anorganischen Rohstoffen, wie zum Beispiel Quarz, Sand oder Kalkstein.

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